Pfeffer
Herkunft
Pfeffer, eines der ältesten und meistverwendeten Gewürze auf der Welt, ist wahrscheinlich an der Malabarküste (Westindien) beheimatet. Alexander der Große brachte ihn im 3. Jahrhundert v. Chr. von seinen Indienfeldzügen mit nach Europa. Durch den schwierigen Transport war Pfeffer selten und so teuer, dass er als Zahlungsmittel diente (deswegen sagt man auch "gepfefferte Preise"). Ab dem 15. Jahrhundert wurde er durch neue Handelswege erschwinglicher und beliebter. Heute darf (meist schwarzer) Pfeffer als Gewürz bei fast keinem Gericht fehlen.
Geschmack
Pfeffer hat einen sehr scharfen und weich-würzigen Geschmack, der je nach Variante stärker oder milder ausfällt. Das Aroma des Gewürzes verliert sich mit dem Reifegrad und die Schärfe entwickelt sich am besten beim getrockneten Pfeffer. Daher ist der schwarze Pfeffer auch der beliebteste.
Verwendung
Die Anwendungsgebiete von Pfeffer sind sehr vielfältig: pikante Suppen, Fleisch- und Fischgerichte, Omelette, Salate und vieles mehr. Sogar Erdbeeren und andere Früchte (z. B. in Roter Grütze) bekommen durch das Gewürz Pfeffer eine besondere Note. Generell gilt: Wo mit Salz gewürzt wird, passt meist auch Pfeffer.
Wirkungen
Die Schärfe erhält Pfeffer durch das Alkaloid Piperin. Es regt den Speichelfluss und die Magensaftbildung an, hilft so der Verdauung und wirkt Blähungen entgegen. Enthaltenes ätherisches Öl bestimmt das unvergleichliche Aroma von Pfeffer und wirkt appetitanregend.





